Sprachschule in Italien – Empfehlungen für Apulien, Neapel und Toskana

Du willst Italienisch lernen und das in Italien? Da kann ich dir drei Sprachschulen empfehlen, die ich alle besucht habe:
Eine Sprachschule im traumhaften Apulien, in Lecce bzw. Villa Castelli.
Eine Sprachschule in der bunten, chaotischen und aufregenden Metropole Neapel.
Und eine Sprachschule in der malerischen Toskana, in Orbetello am Meer.
Bist du bereit für alle Fakten?

Sprachschule in Italien – meine drei Empfehlungen

1. Sprachschule ‚Scuola Mondo Italia‘ in Apulien
(Lecce & Villa Castelli)

In Lecce – Sprachunterricht in der Sprachschule
  • Wo:
    Lecce, das ‚Florenz des Südens‘, ein barockes Schmuckstück
  • Ausgewählt weil:
    Ich wollte nach Süditalien, am liebsten bei einer Gastfamilie wohnen und viele Ausflüge u.a. ans türkisblaue Meer und zu Olivenbauern machen. Die Sprachschulleiterin Maria Rossini bietet an bei ihr Zuhause zu wohnen oder bei ihren Eltern in Villa Castelli (siehe unten). Außerdem werden von der Sprachschule Ausflüge angeboten.
  • Wer steckt dahinter – Sprachschulleiterin Maria:
    Maria Rossini hat die Sprachschule in Lecce aufgebaut. Sie ist eine quirrlige und sehr gebildete Hundenärrin aus Apulien. Maria spricht neben Englisch und Deutsch auch noch Chinesisch. Sie liebt es Fotos zu machen, lacht sehr viel und ihre Hunde Maya und Margot sind auch in der Sprachschule anzutreffen.
  • Lage der Sprachschule:
    Gleich neben dem Tor ‚Porta Rudiae‘, das durch die alte Stadtmauer in die barocke Altstadt führt. Man kann also zu Fuss von der Sprachschule aus die sehenswerte Altstadt erkunden. Wenn man nach dem Unterricht Ausflüge mit dem Auto machen möchte, kann man in der Nähe der Sprachschule auch parken. Rundherum gibts Supermärkte, Bars und auch Orte um etwas zu essen.
  • Das Gebäude:
    Die Sprachschule ist weiter oben in einem mehrstöckigen Haus. Es gibt verschiedene Klassenräume, die liebevoll dekoriert und mit allem Notwendigen ausgerüstet sind. Nicht besonders modern, aber zum Wohlfühlen und mit Ausblick über die Dächer von Lecce.
  • Mein besuchter Kurs:
    Eine Woche Anfängerkurs, 20 Einheiten in der Kleingruppe. Wir hatten zu viert täglich 4 Stunden Unterricht mit Margherita. Ich erwähne sie deshalb, weil ich Margherita unbedingt empfehlen möchte. Die beste Sprachlehrerin, die ich je hatte. Sie kann gut erklären, sprüht vor Motivation und Energie und ließ täglich meinen Kopf explodieren. Ich habe dann noch einen weiteren Kurs bei ihr besucht (siehe unten).
  • Kosten:
    270€ für meinen Kurs (es gibt dort auch andere Kurse, z.B. Einzelkurse oder Kurse mit weniger Einheiten pro Woche!)
  • Methode des Unterrichts:
    Sehr interaktiver Unterricht: viel Kommunikation (Motivation zu sprechen!), natürlich auch Grammatik, Vokabeln, Hörübungen, Anekdoten über das Leben in Apulien uvm. Nach zwei Einheiten kurze Pause typisch italienisch im Café um die Ecke mit Espressino, Caffè Leccese und Espresso. Man erhält einen Notizblock und Stift und viele Kopien aus Lehrbüchern als Lernunterlagen.
  • Unterrichtszeiten:
    Flexibel, je nach Verfügbarkeit der Studenten und Lehrer. Man macht es sich zu Beginn des Kurses gemeinsam aus. Generell entweder Beginn vormittags um 9 Uhr herum oder nachmittags um 14 Uhr herum.
  • Kommunikation mit der Sprachschule:
    Per Email auf Englisch/Deutsch. Die Sprachschulleiterin Maria spricht Englisch und auch Deutsch. Man bekommt bei Fragen schnell eine Antwort von ihr und sie bemüht sich sehr alles optimal für einen zu organisieren.
  • Entfernung der Sprachschule zum Meer:
    Die Stadt Lecce liegt im Landesinneren und nicht am Meer, aber das Meer ist in Italien nie weit! ;)) Mit dem Auto ist man in 20 Minuten am Meer. Besonders empfohlene Strände erreicht man in ca. 40-60min. Karibisch türkisblaues Meer und weiße Sandstrände erwarten einen in Apulien.
  • Aktivitäten:
    Die Sprachschule bietet Ausflüge und Kochkurse an (wenn sie die Kapazität dafür hat)
  • Ausflugsmöglichkeiten:
    In Lecce lohnt es sich, die barocke Altstadt zu besichtigen. Rundherum gibts viel zu sehen: Keramikviertel von Grottaglie, Trulli von Alberobello, die weiße Stadt Ostuni, Cisternino, Polignano a Mare, das Städtchen Otranto oder die Hafenstadt Gallipoli. In Apulien muss man außerdem das Olivenöl kosten. Oder wie wäre es damit selbst Käse herzustellen?
  • Unterkunft:
    Man kann bei Sprachschulleiterin Maria wohnen (in der Sprachschule), dafür war ich leider bei der Anmeldung zu spät dran. Ich habe ganz in der Nähe im B&B La Casa di Bibi gewohnt. Die Unterkunft war für mich perfekt: In ein paar Minuten ist man zu Fuss sowohl in der Sprachschule, in der Altstadt und am Bahnhof.
  • Warum ich diese Sprachschule empfehle:
    Eine kleine, sehr persönliche Sprachschule im wunderschönen Apulien. Im wunderschönen Lecce! Der Unterricht war genial, ich habe große Fortschritte mit meinem Italienisch gemacht. Und auch die gemeinsamen Cafébesuche zu Mittag fand ich toll, weil man so ein Stück italienischer Kultur mitbekommt. Sprachschulleiterin Maria ist extrem bemüht und kümmert sich super um alle Studenten und ihre Anliegen.
  • Was könnte man verbessern:
    Ich hätte gerne ein paar der auf der Website angebotenen Ausflüge gemacht. Aber leider kamen sie nicht zustande, da die Kapazitäten der Sprachschule nicht ausreichten für Unterricht und zusätzlich Ausflüge.
  • Buchung:
    Via Website der Sprachschule, einfach Nachricht an Maria schicken und dann schickt sie einem alle Informationen
  • Besonderheit Bildungsurlaub (Deutschland):
    Diese Sprachschule ist für Bildungsurlaub anerkannt (in meiner Gruppe war ein Deutscher, der mir das erzählt hat)
  • Ich war dort:
    Oktober 2019
  • Schau’s dir an: Instagram-Account der Sprachschule

In Villa Castelli – Sprachunterricht bei einer Gastfamilie

Als Besonderheit der Sprachschule Scuola Mondo Italia kann man auch bei einer Gastfamilie in Villa Castelli wohnen und dort Sprachunterricht nehmen. Es ist aber nicht irgendeine Gastfamilie, sondern es sind die Eltern der Sprachschulleiterin!

Ich war zuerst eine Woche in Lecce in der Sprachschule. Ein paar Wochen später habe ich dann noch eine Woche in Villa Castelli bei Marias Eltern verbracht. Täglich hatte ich Einzelunterricht vor Ort. Eine unbeschreiblich tolle Woche, sie bekommt auf meinem Blog noch einen eigenen Post! Sehr empfehlenswert, da man in das italienische Familienleben integriert wird und wirklich nur Italienisch spricht. Während dieser Zeit habe ich Riesenfortschritte gemacht und angefangen flüssig Italienisch zu sprechen!

  • Wo:
    Villa Castelli, ein kleiner Ort im Herzen Apuliens
  • Ausgewählt weil:
    Bei einer Gastfamilie hat man die Chance die Sprache im Alltag zu lernen. Ich war so zufrieden mit der ersten Woche in Lecce, dass ich gleich noch eine Woche in Villa Castelli gebucht habe! ;))
  • Mein besuchter Kurs:
    Zwei Einzelstunden täglich mit einer Lehrerin, die extra nach Villa Castelli kommt, um Zuhause bei der Gastfamilie zu unterrichten.
  • Kosten:
    300€ für 5×2 Einzelstunden; Unterkunft bei der Gastfamilie: 280€
  • Methode des Unterrichts & Unterrichtszeiten:
    Wie in Lecce (siehe oben)
  • Kommunikation mit der Sprachschule:
    Wieder direkt mit Sprachschulleiterin Maria per Email auf Englisch oder Deutsch. Sie organisiert alles (auch z.B. wenn man von einem Bahnhof abgeholt werden möchte, um nach Villa Castelli zu kommen)
  • Entfernung der Sprachschule zum Meer:
    Villa Castelli liegt mitten drin im Landesinneren von Apulien, aber mit dem Auto ist man in 30min am Meer. Vom Trullo der Familie aus sieht man es sogar, beim Blick Richtung Tarent!
  • Aktivitäten:
    Bei Familie Rossini in Villa Castelli wird es nie fad! Man wird in den italienischen Alltag eingebunden und die Gasteltern zeigen einem bei Interesse Sehenswertes vor Ort (La Gravina, archäologisches Museum, biologisches Schwimmbad, unterirdische und moderne Olivenmühle, Mehlmühle,…). Außerdem ist Mamma Franca eine fantastische Köchin und Bäckerin und man kann einen Kochkurs oder Brotbackkurs mit ihr machen. Im Sommer sogar bei ihrem Trullo mit Holzbackofen!
  • Ausflugsmöglichkeiten:
    Die auf der Website angebotenen Ausflüge kann man in Absprache mit Sprachschulleiterin Maria mit den Gasteltern machen.
  • Unterkunft:
    Ein Zimmer daheim bei Familie Rossini in Villa Castelli. Die Wohnung ist groß und liebevoll eingerichtet. Man kann Zeit mit der Familie in Wohnzimmer und Küche verbringen oder sich in sein Zimmer zurückziehen.
  • Warum ich den Aufenthalt bei dieser Gastfamilie empfehle:
    Ich habe schon viele Gastfamilien erlebt, um Englisch und Französisch zu lernen. Aber noch nie wurde ich so herzlich aufgenommen und voll in ihren Alltag integriert. Von der Laufrunde am Morgen bis zum Ausflug zum Markt. Und wenn am Samstag Familienessen ist, dann ist man auch da dabei. Und wenn der schwarze und weiße Mops von Tochter Maria zum Tierarzt müssen, kann man auch dorthin mitkommen. Außerdem spricht man wirklich ausschließlich Italienisch mit der Gastfamilie und macht dadurch irre Fortschritte. Und nicht zu vergessen: Das Essen ist unglaublich lecker und täglich frisch von Mamma Franca gekocht: hausgemachte apulische Spezialitäten!
    Und noch dazu kommt eine Italienischlehrerin für den Unterricht extra zur Gastfamilie nach Hause. Besser gehts nicht!
  • Was könnte man verbessern:
    Gar nichts. Ich war absolut zufrieden und glücklich und kann es kaum erwarten sie bald wieder besuchen zu gehen.
  • Buchung:
    Via Website der Sprachschule, einfach Nachricht an Maria schicken und dann schickt sie einem alle Informationen
  • Ich war dort:
    November 2019

2. Sprachschule Italianopoli in Neapel

  • Wo:
    Neapel, sehr zentral in der Altstadt
  • Ausgewählt weil:
    Neapel! Ich wollte unbedingt in diese bunte, chaotische, sagenumwobene Stadt. In Neapel habe ich die Sprachschule wegen der zentralen Lage und der sehr guten Bewertungen ausgewählt. Sie wirkte sympathisch.
  • Wer steckt dahinter – Sprachschulleiter Dario & Vivian:
    Die beiden sind ein Dreamteam! Dario ist aus Neapel und seine Frau ist aus Südamerika. Beide sind sehr herzlich und gestalten den Unterricht aufwendig und durchdacht. Für meinen Einstufungstest haben sie spätabends am Sonntag auf mich gewartet, damit ich am Montag im passenden Kurs starten kann. Als es mir einmal nicht so gut ging, haben sie sofort ihre Hilfe angeboten. Sie verbreiten immer gute Laune und wollen ihren Schülern möglichst viel über Neapel und die italienische Kultur beibringen.
  • Lage der Sprachschule:
    Super zentral in der Altstadt Neapels. In der Nähe sind Piazza del Gesu, Hafen, Museen, Kirchen, viele kleine Restaurants und Bars, die Krippenstrasse,… Ich habe das Zentrum von Neapel zu Fuss erkundet, das ist gar kein Problem. Mittendrin ist die Sprachschule. Die Strasse hinunter und nach links gibts in einem Café genial gute, mit Nutella gefüllte riesige Croissants!
  • Das Gebäude:
    Ein mehrstöckiges Wohnhaus, durch ein großes Portal schreitet man in einen Innenhof und geht einen Stock hinauf. Dort öffnet einem schon strahlend Vivian die Türe. Es gibt mehrere Klassenräume, die sehr hell, klimatisiert und mit großen Tafeln ausgerüstet sind.
  • Mein besuchter Kurs:
    Eine Woche Anfängerkurs, 10 Einheiten pro Woche. Wir waren zu zweit und hatten täglich zwei Einheiten mit Lehrer Dario.
  • Kosten:
    230€ inkl. Einschreibgebühr, man bekommt auch ein Lehrbuch
  • Methode des Unterrichts:
    Interaktiver Unterricht, es wird nie langweilig. Als Wahrsager verkleidet sagt Lehrer Dario die Zukunft voraus (so lernt man das italienische ‚Futuro‘). Er liebt es zu schauspielern und wenn er sich selbst auf den Boden wirft zum Wort „cadere“, merkt man sich sofort, dass es „fallen“ heißt. Dario passt das Tempo flexibel an das Können seiner Studenten an. Und man lernt von ihm sehr viel über die Stadt Neapel und seine Einwohner.
  • Unterrichtszeiten:
    Ich hatte immer vormittags zwei Einheiten.
  • Kommunikation mit der Sprachschule:
    Lief alles super und einfach. Wir kommunizierten per Email auf Englisch. Man bekommt von Vivian sehr schnell Antwort auf Emails.
  • Entfernung der Sprachschule zum Meer:
    Neapel liegt am Meer, aber zum Baden fährt man am besten an die Amalfiküste oder auf die Inseln Procida, Ischia oder Capri.
  • Aktivitäten:
    Die Sprachschule bietet je nach Interesse der Studenten Ausflüge in der Stadt (z.B. Museen, Katakomben etc.), Kinoabende oder Kochkurse an.
  • Ausflugsmöglichkeiten:
    Unzählige! Da wäre zum Beispiel der Vulkan Vesuv. Oder die antike Stadt Pompei, die 79 n.Ch. bei einem Vulkanausbruch verschüttet und durch die Vulkanasche gut erhalten blieb. Der bezaubernde und touristisch nicht überlaufene Nationalpark Cilento. Die Amalfiküste mit ihren Steilküsten und der weltbekannten Stadt Positano. Die wunderschönen Inseln Procida, Ischia und Capri. Und wer sich für eine versunkene antike Stadt begeistern kann, der kann Baiae tauchend oder mit dem Boot erkunden.
  • Unterkunft:
    Ich habe ganz zentral in einem Zimmer in einem Airbnb gewohnt. Die Aussicht vom Balkon über die Stadt und auf den Vesuv ist traumhaft! Abends liegt einem die glitzernde Metropole zu Füßen. Vermieterin Fabia (selbst aus Neapel) bietet neben herrlichem Frühstück, einem Schmuckstück von einer Wohnung auch noch herzliche Gastfreundschaft an. Sie kennt sich gut in Neapel aus und kann viele Tipps geben. Lass dir nicht den Sonnenaufgang entgehen!
  • Ein Wort zur Sicherheit in Neapel:
    Manchmal liest man Neapel sei gefährlich. Es ist eine Großstadt und wie in jeder Großstadt sollte man mit offenen Augen unterwegs sein. Ich habe mich aber nie unsicher gefühlt, auch nicht abends. Es gibt manche Stadtviertel, wo man sich nach 10Uhr abends nicht unbedingt herumtreiben sollte. Auf seine Wertsachen sollte man gut aufpassen, da man immer wieder vor Taschendieben gewarnt wird.
  • Warum ich diese Sprachschule empfehle:
    Eine kleine, sehr persönliche Sprachschule, die mit viel Liebe geführt wird. Dario legt sich voll ins Zeug, damit man Italienisch lernt und Fortschritte macht. Das Angebot an Ausflügen und Aktivitäten fand ich toll.
  • Was man verbessern könnte:
    Ich war mit jemandem im Kurs, dessen Sprachniveau sich von meinem unterschied. So konnte ich nicht so schnelle Fortschritte machen, wie ich es gerne gehabt hätte. Es ist aber nicht leicht zwei gleich starke Studenten zur gleichen Zeit in einer so kleinen Sprachschule zu haben, das ist mir klar. Gelernt habe ich trotzdem einiges.
  • Buchung:
    Via Website der Sprachschule. Per Email wird alles mit Vivian organisiert.
  • Ich war dort:
    Oktober 2019
  • Schau’s dir an: Instagram-Account der Sprachschule
    Und während der Zeit des Zuhause-Bleibens aufgrund des Coronavirus gibt’s von Lehrer Dario Mini-Italienisch-Lektionen online! Sehenswert! ;))

3. Sprachschule Terramare in Orbetello, Toskana

  • Wo:
    Orbetello, eine malerisches Örtchen am Meer in der Toskana. Die Lagune von Orbetello ist ein Paradies für Schmetterlinge, Flamingos und andere Vogelarten. Die kilometerlangen Strände machen den Ort auch beliebten zum Baden.
  • Ausgewählt weil:
    Ich habe eine Sprachschule in Italien gesucht, die im Winter zusätzlich zum Sprachkurs auch Ausflüge und Aktivitäten anbietet. Gar nicht so einfach! Die Sprachschule Terramare bietet aber genau das an in ihrem ‚Winter Integral Course‚.
  • Wer steckt dahinter – Sprachschule Terramare:
    Das Gesicht, das ich kennen gelernt habe war Maria Secchi. Sie schmeißt die Sprachschule zusammen mit anderen Italienischlehrern.
  • Lage der Sprachschule:
    Im Herzen der verträumten Lagunenstadt Orbetello. Die Altstadt ist herzig und so friedlich. Es gibt viele kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants. Nach kürzester Zeit kennt man die Verkäufer und grüßt sich.
  • Das Gebäude:
    In einem Wohnhaus findet man im Erdgeschoss die Sprachschule. Sie ist liebevoll dekoriert mit alten Landkarten und am Fenster hängt ein Blumenkasten. Es gibt mehrere Unterrichtsräume.
  • Mein besuchter Kurs:
    Eine Woche Anfängerkurs, 20 Einheiten pro Woche. Zu dritt hatten wir täglich 4 Einheiten Unterricht und nachmittags gab es organisierte Ausflüge. Ich war im Winter Integral Course. Es gibt viele verschiedene Kurse, beispielsweise auch mit Fokus auf Sport.
  • Kosten:
    400€ für Sprachkurs + Unterkunft + Ausflüge
  • Methode des Unterrichts:
    Maria gestaltete den Unterricht teils frontal und teils interaktiv. Es war nicht leicht drei Schülerinnen mit unterschiedlichem Sprachniveau unter einen Hut zu bringen. Am meisten habe ich gelernt, wenn wir nachmittags mit Maria unterwegs waren, da wir während der Ausflüge nur Italienisch gesprochen haben. Es war so gesehen rund um die Uhr Unterricht: vormittags in der Klasse und nachmittags irgendwo in mittelalterlichen Städtchen, beim Shoppen, in der Therme Saturnia oder beim Muschelessen.
  • Unterrichtszeiten:
    Los gings jeden Tag um 9 Uhr. Nach zwei Einheiten gab es eine Pause im Café ‚Ponente 13‚ (himmlische italienische heisse Schokolade) oder in der Konditorei ‚La Petite Patisserie‚ (Nuss-Nougat-Schaum-Knusperschoko-Träume!). Danach nochmal zwei Einheiten Unterricht. Dann hüpften wir auch schon in Marias Auto und sie zeigte uns als Tourguide und wandelndes Lexikon die Sehenswürdigkeiten der Gegend.
  • Kommunikation mit der Sprachschule:
    Maria spricht sehr gut Englisch, so habe ich alles per Email auf Englisch mit ihr organisiert. Sie antwortet meist auch sehr schnell.
  • Entfernung der Sprachschule zum Meer:
    Quasi am Meer! In ein paar Minuten ist man zu Fuß am Meer. Zum Strand kommt man am besten mit dem Auto.
  • Aktivitäten & Ausflugsmöglichkeiten:
    In meinem Kurs waren die Aktivitäten und Ausflüge inkludiert. Folgendes haben wir unternommen: Ruinen von Ansedonia, Kloster auf Monte Argentario, Therme Saturnia, mittelalterliches Städtchen Pitigliano, Strand von Mar Morto, Kochkurs in einer Fattoria, Spaziergang durch Grosseto, Castiglione della Pescaia. Maria bietet noch viel mehr an und je nach Kurs und Interesse (und Wetter) werden die Ausflüge angepasst.
  • Unterkunft:
    Die Unterkunft war im Kurspreis inkludiert und war ein nettes kleines Bed and Breakfast, nur eine Minute zu Fuß von der Sprachschule entfernt. Das B&B ‚Corso Italia 58‘ wird von Paola und ihrer Tochter geführt und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Entgegen meiner Befürchtungen wird im Winter auch gut geheizt und man friert nicht! ;))
  • Warum ich diese Sprachschule empfehle:
    Sprachkurs am Vormittag und Ausflüge am Nachmittag, beides mit der Italienischlehrerin. Italienisch rund um die Uhr und Entdecken der Gegend mit einer Expertin. Perfekt! Lehrerin Maria ist wirklich ein wandelndes Lexikon, lass dir das Einhorn in der Kathedrale von Orbetello zeigen!
    Achja und es gibt noch einen zweiten Standort in Oristano auf Sardinien. Da würde ich auch noch gerne hin. Auch dort macht man mit der Sprachschule Ausflüge, z.B. zu den schönsten Stränden, Ausgrabungen und Fischmärkten.
  • Was man verbessern könnte:
    In meiner Gruppe waren unterschiedliche Sprachniveaus und dadurch war der Unterricht etwas schwierig. Besser wäre es, den Unterricht getrennt zu machen. Aber im Winter gibts einfach nicht so viele Schüler und Gruppen kommen nicht so leicht zustande.
  • Buchung:
    Via Website der Sprachschule. Anzahlung online und der Rest wird vor Ort bezahlt.
  • Ich war dort:
    Mitte November 2019

Weitere Sprachschulen

Es gibt noch weitere Sprachschulen in Italien, die ich gerne besuchen würde. Beispielsweise in Tropea in Kalabrien oder auf den Äolischen Inseln vor Sizilien. Sobald ich dort war, werde ich dir natürlich hier berichten, wie es war.
Es gibt auch Sprachschulen, die kombinierte Kurse anbieten, zum Beispiel Italienisch lernen und Kochkurs, Wandern, Surfen oder Yoga.

Kannst du eine Sprachschule in Italien empfehlen? Freu mich auf deinen Kommentar!

Jetzt ist wieder deine Meinung gefragt:

Welche Sprachschule würdest du gerne besuchen?

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